Schulmode von damals und von heute


Die Schule dient dazu junge Menschen für das spätere Leben auszubilden, Erziehung und Entwicklung weiter zu vertiefen und die Jugendliche für die Arbeitswelt vorzubereiten. Entwickelt werden sprachliche Erkenntnisse und Sprachgefühl, wie auch das Arbeiten im Team. Doch genau dieser letzte Punkt wird durch eine Eigenschaft des Menschen massiv gestört, nämlich dem Konkurrenzkampf. Dieser kann durch das aüßere Auftreten der Schüler, deren Wohlstand oder deren Familien und Lebenssituation hervorgebracht werden, wobei Neid und Missgunst eine große Rolle spielen. Ein großer Eckpfeiler des sogennanten Mobbing´s ist immer wieder auch der Kleidungsstil einzelner Schüler. Wer keine Markensachen trägt ist nicht In, nicht Hip genug für die Gesellschaft und wird ausgeschlossen und findet keine Beachtung. So treten Ausgrenzung und Vereinsamung ganz schnell an die Stelle von Teamarbeit und kollegialem Verhalten.

Uniformen in der Schulmode sind umstritten

So streiten sich Pyschologen, Pädagogen, Jugendbetreuer, Lehrkräfte, Eltern-und Schülerschaft darüber, ob es sinnvoll wäre eine Schuluniform einzuführen. Zur Zeit ist es eine Frage der Länderpolitik, wie schulische Dinge geregelt werden, denn bundesweit gesehen gibt es kein Gesetz, das eine einheitliche Uniform vorschreibt. Ideen scheint es viele zu geben; Gedankengut reicht von verschiedenen Musterproben über die Stoffauswahl bis hin zu gleichem Farbton für die einzelnen Klassenstufen. Eine Informationsquelle bietet die englische Schulverordnung, die eine einheitliche, nach Farben orientierte Schuluniform vorschreibt. Jeder Schüler erhält mehrer Sets bestehend aus Hose, T-Shirt, Jacket, Pullover und Sportkleidung. So entsteht kein Neid unter der Schülerschaft. Trotzdem bleibt das Thema Mode an Schulen ein größeres Problem. Es ist nicht einfach den schmalen Grad zwischen Recht und gerecht zu finden. Nicht umsonst steht im Grundgesetzbuch des deutschen Staates in Artikel 2, Absatz 1: "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte Anderer verletzt"...(..). Eine Verletzung anderer Menschen aufgrund einer Schuluniform ist nicht zu erkennen, jedoch wiegt der Eingriff in die Privatsphäre und die Beschränkung der freien, unabhängigen Entfaltung schwer auf. Nimmt man beispielsweise einen Schüler, der über seine Kleidung gleichgesinnten signalisiert, zu welchem Stil er gehört( solche Stile wären zum Beispiel: Rocker, Punker oder Satanist), dieser kann seine Einstellung nicht mehr frei durch seine Kleidung ausdrücken.

Trends sind in der Schulmode keine Seltenheit

Die Frage über die Mode an Schulen bleibt also weiterhin ungeklärt. Jedoch ist Eines völlig klar: Nur weil etwas im Trend liegt, weil es alle haben oder tragen, heißt das nicht, dass man alles mitmachen muss. Wenn man unbedingt auffallen möchte, setzt man eigene Trends, Trends die dem entsprechen, was man unter seiner eigenen Freiheit versteht und Trends mit denen man leben kann. Ob das Plenum dies akzeptiert oder nicht, ist egal solange man so leben kann wie man es selbst für richtig und wertvoll hält. Mode an Schulen bleibt am Ende doch Jedem selbst überlassen. Ein Quantum skurriles kombiniert mit flippigen Farben und verrückten Formen, ist es nicht das was einen Menschen ausmacht? Auf jedenfall helfen die so unterschiedlichen Auffassungen von Mode an Schulen, die Unabhängigkeit jedes Einzelnen von uns zu schützen. Denken Sie darüber nach.